Bildungs-Angebot
Übergänge und weshalb sie so wichtig sind
Zum Inhalt:
Übergänge gehören zu den häufigsten Situationen im Alltag mit Kindern: vom Spielen zum Aufräumen, vom Schlafen zum Aufstehen, vom Zuhause in die Schule oder Betreuung. Diese scheinbar kleinen Wechsel – sogenannte Mikro-Übergänge – sind für Kinder jedoch oft anspruchsvolle Momente der Selbstregulation.
Gerade in Übergangssituationen zeigen sich häufig Konflikte, Widerstand oder Verzögerungen. Was im Alltag schnell als „Trödeln“, „Trotz“ oder „Ungehorsam“ interpretiert wird, ist aus entwicklungspsychologischer und neurobiologischer Sicht häufig Ausdruck eines erhöhten Regulationsbedarfs.
Der Workshop vermittelt ein vertieftes Verständnis dafür, warum Übergänge für Kinder herausfordernd sein können und welche Rolle Bindung, Entwicklung und Selbstregulation dabei spielen. Auf dieser Grundlage werden konkrete Strategien erarbeitet, wie Übergänge im Alltag mit Kindern beziehungsorientiert, vorhersehbar und stressreduzierend gestaltet werden können.
Die Teilnehmenden lernen, Übergangssituationen differenziert zu analysieren und Familien sowie pädagogische Fachpersonen in der Gestaltung gelingender Alltagsstrukturen zu unterstützen.
Zielgruppe:
Der Workshop richtet sich an Fachpersonen, die Kinder und Familien begleiten, insbesondere:
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Erziehungsberater:innen
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Fachpersonen der frühen Kindheit
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Fachpersonen aus Kita, Spielgruppe und Schule
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Sozialpädagog:innen
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Fachpersonen aus Familien- und Elternberatung
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weitere Interessierte aus pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern
Lernziele:
Die Teilnehmenden
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verstehen, was Übergänge (Transitions) im kindlichen Alltag sind und warum sie entwicklungspsychologisch bedeutsam sind
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kennen zentrale Perspektiven aus Neurobiologie, Bindungstheorie und Entwicklungspsychologie
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können Übergangsschwierigkeiten als Ausdruck von Regulationsprozessen verstehen und neu einordnen
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erkennen typische Risikofaktoren in Alltagsübergängen (z. B. Zeitdruck, fehlende Vorbereitung, hohe Reizdichte)
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lernen bindungs- und entwicklungsorientierte Strategien, um Kinder in Übergängen zu unterstützen
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erweitern ihr Repertoire an praxisnahen Interventionen für Beratung und pädagogische Arbeit
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können Eltern und Fachpersonen darin begleiten, strukturierte und beziehungsorientierte Übergänge zu gestalten
Leitung:
Kenessey Landös Csilla,
eidg. anerkannte Psychotherapeutin,
Fachpsychologin für Psychotherapie SBAP,
Fachpsychologin SBAP in Kinder- und Jugendpsychologie,
PSYCH-K® Begleiterin,
zert. SVEB1-Kursleiterin
| Anmeldeschluss | 21.08.2026 |
| Workshop | Übergänge und weshalb sie so wichtig sind |
| Nummer | |
| Wochentag | Fr |
| Startdatum | 28.08.2026 |
| Startzeit | 13:30 |
| Datum | 28.08.2026 – 28.08.2026 |
| Dauer | 1 Tag(e) - 1 Modul |
| Ort | IfiPP Schweiz Sophienstrasse 2 8032 Zürich |
| Preis | CHF 90.00 |
| Kontakt | Frau Csilla Kenessey +41 76 3196567 csilla.kenessey@ifipp-schweiz.ch |
| Status | Für Anmeldungen geöffnet |
| Nr. | Datum | Zeit | Leiter*in | Ort | Adresse |
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| 1 | 28.08.2026 | 13:30 – 16:30 | Frau Csilla Kenessey | IfiPP Schweiz | Sophienstrasse 2, 8032 Zürich |




